Woher kommen unsere Gedanken?
Unter anderem das wollte Toni Kemmerling als junger Mann herausfinden – und lernte Transzendentale Meditation. In jedem Menschen gebe es so etwas wie eine »Quelle der Gedanken«, die zu erfahren Gedanken viel klarer und kreativer werden lasse – und das interessierte den jungen Studenten. Verborgene Talente nutzen!
Die erste spürbare Wirkung war denn auch, dass Kemmerling nach einem anstrengenden Tag voller Vorlesungen, nach der darauffolgenden Meditationssitzung, noch einmal den Kopf freibekam und weiterlernen konnte: »was mir vorher nicht möglich war«.
Später untersuchte er in seiner Pädagogik-Diplomarbeit (Sporthochschule Köln) den Muskeltonus bei TM- und nicht-meditierenden Sportstudenden: Wie entspannen sich die Muskeln während der Meditation? Ergebnis: TM-Meditierende erreichen allein schon muskulär eine deutlich tiefere Entspannung als Nicht-Meditierende – und zwar »schon nach zwei Minuten«. Während die Entspannung, die Nicht-Meditierende erfahren, nicht annähernd so ausgeprägt ist – und sich auch erst nach zwanzig Minuten ansatzweise zu zeigen beginnt.
Eine Erkenntnis, die auch damals, in den 1970er Jahren, für Sportler außerordentlich bedeutsam gewesen war, denn: »Der Sportler hat den meisten Erfolg, der am Beginn des Laufes in der Lage ist, voll in sich zu gehen, tiefe Ruhe zu erfahren und mental sich total auf den bevorstehenden Lauf zu fokussieren.« Ein Hinweis darauf, dass Transzendentale Meditation nicht nur sportlerische Leistung steigern kann, sondern die Leistungsfähigkeit aller Menschen verbessert: »Mehr Leistung am Tag und mehr Freude und Erholung für den Rest des Tages.«