»Ich bedaure nur, dass ich auf diese Methode nicht schon vor zwanzig Jahren gestoßen bin«
12. November 2018

Ich heiße Steve. In bin als leitender Angestellter in der Unternehmenstechnik tätig, bin Vater, und normalerweise bin ich ein glücklicher Mensch. In meinem Leben drehte sich alles um Entwicklung und Expansion – ich war immer auf der Suche, wie man mit neuester Technik ein Produkt des Unternehmens verbessern kann. Und es ging auch immer um neue persönliche Erfahrungen und wie sie dazu beitragen, selbst zu lernen und zu wachsen.

Dies und die Suche nach Wegen, mit dem betrieblichen Stress klarzukommen und mit den Herausforderungen eines werdenden Vaters – all das war in vielerlei Hinsicht eine große Belastung.

Ich besitze einen kreativen UND einem quirligen Geist. Immer läuft er auf Hochtouren. Für so jemanden ist es eine ziemliche Herausforderung, die kreativen Ideen ins Gleichgewicht zu bringen mit all den kontraproduktiven Gedanken, die einem so durch den Kopf wirbeln.

Mit meinem Kopf war ich immer ein paar Schritte voraus, und dieses Ungleichgewicht sorgte in meinem Privatleben für reichlich Chaos: angefangen mit einer Scheidung in meinen späten Dreißigern, über den Verlust von Freundschaften, bis hin zu immer wieder den gleichen unguten Erfahrungen.

Absturz in die Depression

All das war eine Riesenbelastung: für meinen Körper, für meinen Geist, für mein Nervensystem und für mein Selbstbild. Ich rutschte in die Depression.

Jetzt bin ich 43. Und auf meiner ganzen Reise war da immer ein tiefer Schmerz, eine Furcht in mir: Man kann es Unzufriedenheit mit sich selbst nennen, Unzufriedenheit mit dem, was ich bin. Ich hatte mich bemüht, auf meine Familienmitglieder zu hören; sie alle wünschten mir ein besseres Leben. Aber so richtig gelingen wollte das nie.

Der letzte Schlag kam dann in Form einer gescheiterten Beziehung. Vier Jahre waren wir zusammen, und immer nur Drama, Probleme und massiver Schmerz. Als sich die Beziehung – wir waren schon verlobt – auflöste, fing ich an, nach innen zu blicken, statt weiter jeden und alles da draußen verantwortlich zu machen. Eine arg dunkle Zeit war das für mich. Aber schließlich kam ich an den Punkt, wo ich bereit war, mit der Arbeit an mir selbst zu beginnen. Das stand jetzt an.

Als mir das schließlich ganz klar geworden war, schlug mir ein Freund vor, es doch mit Transzendentaler Meditation zu versuchen. Ich war nun ganz unten, und so beschloss ich, mir die Sache näher anzuschauen.

Dann TM: Von Anfang an leicht

Beim TM-Center in San Diego (Kalifornien, USA) meldete ich mich zu einem Kurs bei David an. Der TM-Kurs – er geht über vier Tage – war leicht, voller neuer Einsichten, und von Anfang an freute ich mich auf jeden weiteren Tag. David vermittelte uns die Technik eindrucksvoll, sie war ganz leicht zu verstehen, und täglich lernte ich dazu.

Nach dem Kurs machte ich mit der Praxis zu Hause weiter. Ziemlich schnell zeigten sich körperliche und geistige Veränderungen. Es fiel mir leichter, mich zu konzentrieren, das Gedankenkarussell kam zur Ruhe, und eine allgemeine Gelassenheit bildete sich aus.

Die Praxis selbst ist wirklich einfach. Ich wollte erst gar nicht glauben, dass eine solch kleine Veränderung meines Tagesablaufs derart stark auf mich wirkte. Auch half mir diese Übung dabei, mit dem Kummer aus meiner gescheiterten Verlobung fertig zu werden.

Mit dem »Gedankenkarussell« war Schluss

Kein Monat war vergangen, seit ich mit meiner zweimal täglichen Praxis begonnen hatte, als ich eine bedeutsame Veränderung wahrzunehmen begann. Mein Kopf zeigte sich ultra-kreativ, ich war sehr viel ruhiger geworden, ruhiger als ich jemals in meinem Leben gewesen war, und das permanente Gedankenkarussell, dieser ewige Lärm in meinem Kopf – früher hatte ich darunter gelitten – war nun ersetzt worden durch innere Ruhe und Wertschätzung für mich selbst.

TM ist eine Praxis, an der ich festhalten werde: täglich, zweimal am Tag, und ich kann nur jedem empfehlen, es auszuprobieren. Das einzige, was ich bedaure, ist, dass mir diese Praxis nicht schon vor zwanzig Jahren begegnet ist.

Zum ersten Mal nach sehr langer Zeit fühle ich Frieden in mir, und die Zukunft ist ganz licht.

Quelle: tm.org © 2018 Maharishi Foundation USA. Alle Rechte vorbehalten. Übersetzung: Jochen Uebel.

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das tief in uns liegt.“

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